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Entwicklung und Organisation |
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Der Kreuzbund hat seinen Ursprung in der katholischen Kirche.
Pfarrer Joseph Neumann gründete den Verband im Jahr 1896 in Aachen.
In der Tradition der Mäßigkeits- und Abstinenzbewegung wollte der Verband dem damals weit verbreiteten Elendsalkoholismus entgegenwirken. Bis in die 60er-Jahre des 20. Jahrhunderts war der Kreuzbund aufgrund dieser Prägung ein Abstinenzverband.
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Der Kreuzbund ist bundesweit mit rund 1.600 Selbsthilfegruppen vertreten und zählt aktuell rund 15.000 Mitglieder. Wöchentlich treffen sich in den Gruppen mehr als 30.000 Menschen. Rund 6.000 Mitglieder haben im Kreuzbund ehrenamtliche Funktionen übernommen, sei es in der Gruppe oder auf Vorstandsebene. Sie leisten jährlich mehr als 350.000 Stunden unentgeltliche Arbeit.
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Das Prinzip der Selbsthilfe basiert auf dem offenen Gespräch und der Begegnung.
Alle Gruppenmitglieder sind gleichgestellt. Sie sprechen offen über sich, ihre Erfolge, Probleme und Sorgen und erfahren so, wie andere ihren Weg aus der Sucht gefunden haben.
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Ziele und Aufgaben
Der Kreuzbund bietet als größter deutscher Sucht-Selbsthilfeverband Suchtkranken und Angehörigen Hilfe in seinen Gruppen. Die Gruppen und ehrenamtlichen Helfer/innen motivieren durch die eigene Abstinenz, Wege in ein suchtmittelfreies Leben zu finden.Weiterhin informieren sie über Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten. Ziel ist dabei die Wiedereingliederung der Suchtkranken in Familie, Beruf und Gesellschaft.
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